Für Pädagogen, Eltern, Schüler*innen und Verwaltungspersonal in unserer Einrichtung
Dieses Verhalten geht nicht:
- Intimsphäre missachten, nicht altersgerechter Körperkontakt
- sozialer Ausschluss (z.B. vor die Tür stellen), Aufsichtspflicht
- physische Gewalt
- nicht gegenseitig verletzen (fixieren, schlagen, schubsen, kratzen, beißen, schütteln, kneifen, Klaps auf Po, am Arm zerren, fest anpacken, anspucken, einsperren, verletzen, Aggressionen/Wut)
- psychische Gewalt (Angst machen, vorführen, beleidigen, ausgrenzen, nachahmen, auslachen, erpressen, bedrohen, emotionale Zuwendung verweigern, ignorieren, ironische Bemerkungen, Mobbing, anschnauzen, (Alltags-)Rassismus, Diskriminierung, Stigmatisierung)
- Fehler der Eltern auf das Kind übertragen und dafür „bestrafen“
- Fotos von Kindern ohne Genehmigung ins Internet stellen
- unbegründete Sanktionen
- Verweigerung notwendiger Hilfen und Unterstützung bei Unfällen und in Notsituationen
- negative Seite des Kindes hervorheben
- vor dem Kind schlecht über die Eltern oder das Kind sprechen
- respektloses und/oder beleidigendes Verhalten gegen Kind, Eltern, Kollegen, Pädagogen, Verwaltung
- Abhängigkeit herbeiführen
- dauerhafte, laute, körperliche Anspannung mit Aggressionen
- bewusste Verletzung der Aufsichtspflicht
- Verletzung Datenschutz und/oder Schweigepflicht
Dieses Verhalten ist pädagogisch kritisch:
- autoritäres Auftreten
- unsicheres Handeln
- Kinder, Eltern, Pädagogen unter- oder überfordern
- nicht ausreden lassen
- Bedürfnisse ignorieren
- Kinder, Eltern, Pädagogen, Verwaltung herumkommandieren
- ständiges Loben und Belohnen
- „Anschnauzen“ oder Schreien
- inkonsequentes Handeln
- Kinder und Schüler nicht ausprobieren lassen
- keine Freiräume lassen
- Lügen
Diese aufgezählten Verhaltensweisen können im Alltag passieren, müssen jedoch reflektiert werden. Insbesondere folgende grundlegende Aspekte erfordern Selbstreflektion:
- Welches Verhalten bringt mich auf die Palme?
- Wo sind meine eigenen Grenzen?
Hierbei unterstützt die Methode der kollegialen Beratung bzw. das Ansprechen einer Vertrauensperson.
Dieses Verhalten ist pädagogisch richtig:
- alle werden gleichwertig behandelt
- Diversität beachten, jeder darf so sein, wie er ist (männlich, weiblich, divers)
- Gerechtigkeit, Fairness
- Vorbild sein
- wichtige Eigenschaften der pädagogischen Fachkraft: authentisch, flexibel, empathisch, teamfähig, liebevoll, ehrlich, verantwortungsvoll, unvoreingenommen, verständnisvoll, freundlich, ausgeglichen
- aufmerksames Zuhören
- Einander zuhören
- Impulse geben
- positive Grundhaltung
- Gefühlen der Kinder Raum geben
- Kinder einbeziehen (Mitbestimmung)
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Intimsphäre akzeptieren
- Kindern Selbstständigkeit ermöglichen, etwas zutrauen
- altersgerechte Anleitung und Unterstützung
- situationsorientiert handeln
- dem Kind zugewandte Begleitung
- auf Augenhöhe der Schüler gehen
- (angemessen) loben
- ressourcenorientiert arbeiten
- begeisterungsfähig sein
- Regeln einhalten
- Grenzen aufzeigen
- verlässliche Strukturen schaffen
- gemeinsam musizieren
- Wertschätzung und Respekt gegenüber allen
- Transparenz
- Selbstreflektion
- Fragen beantworten
- Nähe und Distanz einhalten
- vorbildliche Sprache
- trösten, in den Arm nehmen
- Trauer zulassen
- Sorgen und Ängste ernst nehmen
- Vermittler sein
- Bereitschaft zur Weiterbildung
- Kennen und Beachten der zentralen Kommunikationsregeln (Ich-Botschaften, konstruktive Kritik)
- erklärt sein Verhalten und die Regeln
- Stundenablauf einhalten
- den Ausführungen der Lehrkraft ist Folge zu leisten
- Schüler müssen die Regeln der Lehrkraft einhalten
Folgendes wird von Kindern möglicherweise nicht gern gesehen, ist aber trotzdem wichtig:
- Regeln einhalten
- Grenzüberschreitungen unter Kindern und Pädagogen unterbinden
- Kinder anhalten, Konflikte friedlich zu lösen
Klug ist es, in schwierigen, verfahrenen Situationen einen Neustart zu initiieren.


