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Verhaltensampel

14.08.2026 | intern

Für Pädagogen, Eltern, Schüler*innen und Verwaltungspersonal in unserer Einrichtung

Dieses Verhalten geht nicht:
  • Intimsphäre missachten, nicht altersgerechter Körperkontakt
  • sozialer Ausschluss (z.B. vor die Tür stellen), Aufsichtspflicht
  • physische Gewalt
  • nicht gegenseitig verletzen (fixieren, schlagen, schubsen, kratzen, beißen, schütteln, kneifen, Klaps auf Po, am Arm zerren, fest anpacken, anspucken, einsperren, verletzen, Aggressionen/Wut)
  • psychische Gewalt (Angst machen, vorführen, beleidigen, ausgrenzen, nachahmen, auslachen, erpressen, bedrohen, emotionale Zuwendung verweigern, ignorieren, ironische Bemerkungen, Mobbing, anschnauzen, (Alltags-)Rassismus, Diskriminierung, Stigmatisierung)
  • Fehler der Eltern auf das Kind übertragen und dafür „bestrafen“
  • Fotos von Kindern ohne Genehmigung ins Internet stellen
  • unbegründete Sanktionen
  • Verweigerung notwendiger Hilfen und Unterstützung bei Unfällen und in Notsituationen
  • negative Seite des Kindes hervorheben
  • vor dem Kind schlecht über die Eltern oder das Kind sprechen
  • respektloses und/oder beleidigendes Verhalten gegen Kind, Eltern, Kollegen, Pädagogen, Verwaltung
  • Abhängigkeit herbeiführen
  • dauerhafte, laute, körperliche Anspannung mit Aggressionen
  • bewusste Verletzung der Aufsichtspflicht
  • Verletzung Datenschutz und/oder Schweigepflicht
Dieses Verhalten ist pädagogisch kritisch:
  • autoritäres Auftreten
  • unsicheres Handeln
  • Kinder, Eltern, Pädagogen unter- oder überfordern
  • nicht ausreden lassen
  • Bedürfnisse ignorieren
  • Kinder, Eltern, Pädagogen, Verwaltung herumkommandieren
  • ständiges Loben und Belohnen
  • „Anschnauzen“ oder Schreien
  • inkonsequentes Handeln
  • Kinder und Schüler nicht ausprobieren lassen
  • keine Freiräume lassen
  • Lügen

Diese aufgezählten Verhaltensweisen können im Alltag passieren, müssen jedoch reflektiert werden. Insbesondere folgende grundlegende Aspekte erfordern Selbstreflektion:

  • Welches Verhalten bringt mich auf die Palme?
  • Wo sind meine eigenen Grenzen?

Hierbei unterstützt die Methode der kollegialen Beratung bzw. das Ansprechen einer Vertrauensperson.

Dieses Verhalten ist pädagogisch richtig:
  • alle werden gleichwertig behandelt
  • Diversität beachten, jeder darf so sein, wie er ist (männlich, weiblich, divers)
  • Gerechtigkeit, Fairness
  • Vorbild sein
  • wichtige Eigenschaften der pädagogischen Fachkraft: authentisch, flexibel, empathisch, teamfähig, liebevoll, ehrlich, verantwortungsvoll, unvoreingenommen, verständnisvoll, freundlich, ausgeglichen
  • aufmerksames Zuhören
  • Einander zuhören
  • Impulse geben
  • positive Grundhaltung
  • Gefühlen der Kinder Raum geben
  • Kinder einbeziehen (Mitbestimmung)
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Intimsphäre akzeptieren
  • Kindern Selbstständigkeit ermöglichen, etwas zutrauen
  • altersgerechte Anleitung und Unterstützung
  • situationsorientiert handeln
  • dem Kind zugewandte Begleitung
  • auf Augenhöhe der Schüler gehen
  • (angemessen) loben
  • ressourcenorientiert arbeiten
  • begeisterungsfähig sein
  • Regeln einhalten
  • Grenzen aufzeigen
  • verlässliche Strukturen schaffen
  • gemeinsam musizieren
  • Wertschätzung und Respekt gegenüber allen
  • Transparenz
  • Selbstreflektion
  • Fragen beantworten
  • Nähe und Distanz einhalten
  • vorbildliche Sprache
  • trösten, in den Arm nehmen
  • Trauer zulassen
  • Sorgen und Ängste ernst nehmen
  • Vermittler sein
  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Kennen und Beachten der zentralen Kommunikationsregeln (Ich-Botschaften, konstruktive Kritik)
  • erklärt sein Verhalten und die Regeln
  • Stundenablauf einhalten
  • den Ausführungen der Lehrkraft ist Folge zu leisten
  • Schüler müssen die Regeln der Lehrkraft einhalten

Folgendes wird von Kindern möglicherweise nicht gern gesehen, ist aber trotzdem wichtig:

  • Regeln einhalten
  • Grenzüberschreitungen unter Kindern und Pädagogen unterbinden
  • Kinder anhalten, Konflikte friedlich zu lösen

Klug ist es, in schwierigen, verfahrenen Situationen einen Neustart zu initiieren.

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